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Die Ergenisse der Brachytherapie

Mit Hilfe der transperinealen, permanenten Seeds-Implantation in Strand-Technik stellt die LDH-Brachytherapie eine schnelle, minimal-invasive und ambulant durchführbare Behandlung für das Prostatakarzinom im Frühstadium dar. Gegenwärtig werden in den USA ca 70.000 Prostatakarzinompatienten mittels Brachytherapie behandelt.

Die Brachytherapie etabliert sich als gleichwertige, z.T. bevorzugte Therapiemethode zur Radikalen Prostataoperation und zur externen Strahlentherapie. Für den Behandlungserfolg wichtig ist die sorgfältige Auswahl der Patienten,die aufgrund der geforderten Einschlusskriterien für eine Seed-Implantation in Betracht kommen.

Vergleicht man die gegenwärtig zur Verfügung stehenden 5-und 10-Jahresdaten nach radikaler Prostataoperation und äußerer Bestrahlung im Hinblick auf Tumorprogressionsfreiheit, so zeigt die Brachytherapie absolut gleichwertige Ergebnisse. Die vergleichsweise geringe Invasivität der Seedsimplantation spiegelt sich in den geringen Nebenwirkungsraten wider.

Die natürliche Erektionsfähigkeit-Potenz bleibt in der ersten Zeit nach der Operation meist erhalten, vorausgesetzt eine entsprechende Erektionsfähigkeit vor dem Eingriff. Sie kann sich jedoch im weiteren Verlauf verringern. Mögliche und vorübergehende Harnblasen-und Enddarmreizungen, Entzündungsreaktionen der Harnwege können medikamentös gut behandelt werden. Die Verletzung des äußeren Schließmuskels mit der Folge einer Harninkontinenz sind nahezu ausgeschlossen.

Die Brachytherapie des Prostatakarzinoms ist eine ambulante Behandlungsmethode. Die Operationszeit beträgt je nach Prostatavolumen und anatomischen Verhältnissen 60-90 Minuten. Der Patient kann am gleichen Tag nach der kontrollierten Aufwachphase das Brachytherapiezentrum Augsburg verlassen.

Die kurze Behandlungsdauer und die geringen intra-und postoperativen Probleme ermöglichen dem Patienten eine rasche Eingliederung in den Alltag. Die Brachytherapie stellt auf grund der geringen Invasivität eine geeignete Behandlungsmethode für ältere und multimorbide Patienten dar, denen eine Radikaloperation ärztlicherseits nicht empfohlen werden kann. Zumal kann durch den Einsatz der Brachytherapie auf die sonst lebenslange Hormontherapie verzichtet werden. Durch die Brachytherapie werden so die Nebenwirkungen wie Knochenschwund, Impotenz und nachlassende Lebensenergie durch den Mangel an männlichem Hormon verhindert.